Festredner Wolfgang Wittstock

... anlässlich des Honterusfestes am 5. Juli 2009 in Pfaffenhofen

Man ist und bleibt Kronstädter ein Leben lang

Von Wolfgang Wittstock (Kronstadt)

Liebe Kronstädter und Burzenländer Landsleute, meine Damen und Herren,

an diesem schönen Ort zu Ihnen sprechen zu dürfen, ist mir eine besondere Ehre, und ich danke den Organisatoren des Honterusfestes für die diesbezügliche Einladung. Es ist sicher eher die Ausnahme als die Regel, dass ein Vertreter der heute noch in Kronstadt lebenden Sachsen die sogenannte „Quellenrede“ beim Honterusfest in Pfaffenhofen halten darf. Man kann diese Feststellung nachprüfen, wenn man das kürzlich von Ortwin Götz herausgegebene Buch zur Hand nimmt, dass dem Phänomen „Honterusfest“ gewidmet ist und das u.a. auch die Texte aller Quellenreden, die hier in Pfaffenhofen gehalten wurden, enthält.
Selbstverständlich wird der Umstand, dass der diesjährige Quellenredner als gebürtiger Kronstädter seinen Wohnsitz noch immer in Kronstadt hat, auf das abfärben, was ich Ihnen sagen will. Ich hoffe, die Organisatoren dieses Honterusfestes waren sich dieses Risikos bewusst, als sie ihre Einladung aussprachen, und ich hoffe desgleichen, dass Sie, geehrte Zuhörer, meine Ausführungen mit Nachsicht zur Kenntnis nehmen werden.

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Teilnehmer beim Honterusfest

Liebe Landsleute, heuer erfüllen sich genau 70 Jahre, seit das letzte Honterusfest auf der Honteruswiese in der Noa bei Kronstadt gefeiert wurde. Die Generation der heute etwa Achtzigjährigen und noch ältere Semester können sich noch aus eigener Anschauung an die Kronstädter Honterusfeste in ihrer ursprünglichen, klassischen Ausprägung erinnern. Bekanntlich wurde das erste Honterusfest am 30. Juli 1845 im Zeichen des 300-jährigen Bestehens des von Johannes Honterus begründeten humanistischen Gymnasiums gefeiert. Ursprünglich als Schulfest gedacht, entwickelte sich das Kronstädter Honterusfest in den folgenden Jahrzehnten zu einem jährlich stattfindenden Ereignis, an dem das gesamte sächsische Kronstadt Anteil nahm und das jedes Mal eine eindrucksvolle Manifestation des mustergültigen Gemeinsinnes und der Heimatliebe unserer Kronstädter Sachsen darstellte. In der Literatur finden sich Hinweise dafür, dass das Honterusfest einmal das größte Volksfest der Siebenbürger Sachsen gewesen ist.

Teilnehmer beim Honterusfest

Meiner Generation war es nicht mehr vergönnt, die Honterusfeste auf der nun verbauten Honteruswiese in der Noa zu erleben. Woran ich mich noch recht gut erinnere, das sind die Wiederbelebungsversuche auf dem Kleinen Hangestein in den 50er Jahren. Ich ging damals in die zweite oder dritte Klasse, war also acht-neun Jahre alt und hatte selbstverständlich an Quellenreden und solchem Zeug absolut kein Interesse. Was aber in meiner Erinnerung haften blieb, das sind die Spiele und Wettkämpfe für Kinder, die dort veranstaltet wurden, etwa das Sackhüpfen, dann als Höhepunkt immer das Fußballspiel zwischen der Mannschaft der Professoren und jener der Obergymnasiasten und nicht zuletzt die anrührenden Klänge der Blasmusik, die von einer unserer Burzenländer Gemeinden für dieses Fest verpflichtet worden war. Mit diesen Honterusfesten auf dem Kleinen Hangestein war es bald vorbei, denn Ende der 50er Jahre verschlechterte sich die sozialpolitische Wetterlage im kommunistischen Rumänien erneut, es gab zahllose Verhaftungen und politische Prozesse, die auch die Kronstädter Sachsen – so sie nicht direkt betroffen waren, als Stichworte erwähne ich bloß Schwarze-Kirche-Prozess und Schriftstellerprozess – zumindest einschüchterten und verängstigten.

Organisator Dietmar Recker

Zwei Jahrzehnte später gab es noch einmal den Versuch, Kronstädter und Burzenländer Sachsen in einem großen Gemeinschaftsfest zusammenzuführen. Ebenfalls in der Noa – aber nicht am ursprünglichen Platz, sondern auf einer etwas südlicher gelegenen Wiese – wurden in den Jahren 1979 und 1980, jeweils im Juni, etwa zum Abschluss des Schuljahres, sogenannte „Burzenländer Trachtenfeste“ gefeiert, die sich eines großen Zuspruchs erfreuten. Doch die Zeiten, in denen Ceauşescus Nationalkommunismus immer groteskere Formen annahm, waren derartigen Initiativen keineswegs bekömmlich, sodass auf weitere Ausgaben dieser „Burzenländer Trachtenfeste“ verzichtet werden musste.
Damals griffen bereits die Abmachungen, die Ceauşescu und der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt im Januar 1978 in Bukarest vereinbart hatten, und auch die Kronstädter Sachsen entschlossen sich in zunehmender Zahl, nach Deutschland auszuwandern. Zieht man die Ergebnisse der letzten Volkszählung vom März 2002 in Betracht, so kann man sagen, dass heute in Kronstadt noch etwa 1500 Deutsche leben, die, im Vergleich zu den rund 258.000 Kronstädter Rumänen und den rund 23.000 Kronstädter Ungarn, zumindest von der Zahl her kaum noch ins Gewicht fallen. Die große Mehrheit der Kronstädter Sachsen lebt heute in Deutschland. Und unzweifelhaft leben diese Kronstädter, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, in einer anderen Welt und haben andere Sorgen als jene Kronstädter, die noch in Kronstadt zu Hause sind. Was aber beide Gruppen, die kleinere in Kronstadt und die wesentlich größere hier in Deutschland, miteinander verbindet, das sind ihre Wurzeln, die in ihrer gemeinsamen Geschichte, der stolzen Geschichte unserer Heimatstadt Kronstadt, verankert sind. Kronstadt – daran besteht kein Zweifel - ist eine in ihrer geschichtlichen Entwicklung vorwiegend deutsch bzw. siebenbürgisch-sächsisch geprägte Stadt. Das sieht man noch heute, das wird immer wieder auch von unseren andersnationalen Mitbürgern anerkannt, auch wenn sich die Stadt, vor allem in den kommunistischen Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg durch die forcierte Industrialisierung, nicht zuletzt aber auch durch die städtebaulichen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte nach dem Sturz Ceauşescus, stark verändert hat.

Teilnehmer beim Honterusfest

Liebe Landsleute, das wertvolle Kulturerbe, das uns unsere Vorfahren hinterlassen haben, nimmt uns gemeinsam in die Pflicht, die Kronstädter hier in Deutschland und die Kronstädter, die noch in Siebenbürgen leben. Gerade das Honterusfest, an dessen Tradition nicht nur hier in Pfaffenhofen, sondern auch wieder in Kronstadt angeknüpft wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Denn in Kronstadt wird seit dem Jahr 1992 wieder alljährlich – in der Regel Ende Mai, Anfang Juni – das Honterusfest gefeiert. Diese Kronstädter Honterusfeste neueren Datums haben nicht mehr die Dimensionen der Honterusfeste aus der Vorkriegszeit, es handelt sich nun wieder eher – so wie das am Anfang war - um das Schulfest der Honterusschule, in der weiterhin in deutscher Sprache unterrichtet wird, auch wenn die große Mehrheit der Schüler zu Hause, in der Familie, Rumänisch oder Ungarisch spricht. Zum Programmablauf dieser neuen Kronstädter Honterusfeste gehört eine gemeinsame Wanderung der Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Schule vom innerstädtischen Schul- und Kirchhof in die Schulerau, auf eine schöne Wiese auf dem Langen Rücken, wo dann mit viel Juchhe Spiele gespielt sowie Sportwettkämpfe veranstaltet werden. Ein Höhepunkt ist, wie früher auf dem Kleinen Hangestein, das Fußballspiel der Zwölftklässler mit den Professoren. Und die Burzenländer Blaskapelle ist auch jedes Mal zur Stelle. Auf die „Quellenrede“ wurde allerdings leider verzichtet.

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Ehrengast Wolfgang Wittstock

Meine Damen und Herren, die Siebenbürger Sachsen haben in ihrer vielhundertjährigen Geschichte bedeutende zivilisatorische Leistungen vollbracht, sie haben Städte und Kirchenburgen gebaut, Urwälder gerodet und an ihrer Stelle Äcker und Weinberge angelegt, sie haben – apropos Honterus – Schulen errichtet und bedeutende geistige Werte geschaffen. Wie positionieren wir Nachfahren uns heute hinsichtlich des reichen Erbes an materiellen und geistigen Gütern, das uns unsere Vorfahren hinterlassen haben? Stelle ich mir diese Frage, so muss ich unwillkürlich an Goethes berühmte Ballade „Der Zauberlehrling“ denken und diesen angesichts seines Werkes machtlosen Zauberlehrling mit unserer Situation vergleichen. Wenn ich nämlich anlässlich gelegentlicher Autofahrten durch die siebenbürgischen Dörfer die Ruinen sächsischer Bauern- und Pfarrhäuser oder ehemaliger sächsischer Volksschulen, ja selbst eingestürzte evangelische Kirchen sehe – etwa jene in Wölz bei Mediasch -, so überkommt mich ein erbärmliches Gefühl der Machtlosigkeit und Hilflosigkeit. Ganz offensichtlich fehlt uns das passende Zauberwort, fehlt uns die Kraft, selbst bei vereinten Bemühungen von dort und hier, von hier und dort, das Erbe, das uns unsere Väter und Vorväter hinterlassen haben, sozusagen in eigener Regie in seiner vollen Dimension zu pflegen und zu verwalten. Doch dieser triste Tatbestand entlässt uns, die ausgewanderten und die in Siebenbürgen verbliebenen Landsleute, keineswegs aus der Verantwortung, weil wir uns in erster Linie gerade über dieses Erbe als Siebenbürger Sachsen, als Burzenländer Sachsen, als Kronstädter Sachsen definieren. Eine indifferente Haltung in dieser Angelegenheit wäre gleichzusetzen mit der Preisgabe unserer Identität.

Nicht unwichtig ist aber andrerseits, meine ich, wie die jetzige Mehrheitsbevölkerung in Kronstadt, wie die zuständigen politischen Gremien und Behörden sich angesichts der siebenbürgisch-sächsischen Hinterlassenschaft verhalten. In der kommunistischen Zeit war die von oben verordnete Spurenverwischung gang und gäbe, die historischen Leistungen bodenständiger Minderheiten, auch der Siebenbürger Sachsen, wurden in der Regel ignoriert oder zumindest minimalisiert. Derartige Erscheinungen können auch heute – etwa in der Berichterstattung rumänischer Printmedien oder Rundfunksender - noch gelegentlich beobachtet werden. Doch erfreulicherweise ist auch ein Gegentrend festzustellen. Seit etwa einem Jahr kann an den Stadteinfahrten nach Kronstadt neben der rumänischen Ortsbezeichnung Braşov und der ungarischen Ortsbezeichnung Brassó auch wieder der deutsche Ortsname Kronstadt gelesen werden. Nicht wegzuleugnen sind die Bemühungen der Behörden, Kronstadts alte Stadtmauern, Türme und Basteien zu restaurieren und ins rechte Licht zu rücken. Junge rumänische Intellektuelle bemühen sich, frei von nationalistischem Dünkel, um eine korrekte Darstellung der geschichtlichen Entwicklungen in Siebenbürgen.

Teilnehmer beim Honterusfest

Diesbezüglich möchte ich als Beispiel einen Vorfall erwähnen, dessen Zeuge ich vor nicht allzu langer Zeit war. In der Kronstädter Altstadt, die – das weiß ein echter Kronstädter – was anderes ist als die Innere Stadt, gibt es seit Jahrzehnten in der Schulgasse ein Lyzeum für technische Berufe im Bauwesen, das neuerdings den Namen des Architekten Christian Kertsch trägt, der in den Jahren 1884-1903 Stadtingenieur von Kronstadt gewesen ist. Ihm verdankte Kronstadt u.a. die Dampftrambahn, die ab dem Jahr 1892 das Stadtviertel Bartholomae über die Innere Stadt mit den Siebendörfern verband, das Wasserwerk auf der Burgpromenade, das 1893 in Betrieb genommen wurde, oder die in den Jahren 1892-1894 als Ball- und Konzerthaus errichtete „neue“ Redoute in der Hirschergasse. Anlässlich eines Schulfestes der erwähnten rumänischen Bildungseinrichtung, des Christian-Kertsch-Baulyzeums, bei dem ich dabei war, ergriff auch ein junger rumänischer Architekt das Wort. Er sagte sinngemäß, es sei endlich an der Zeit, dass die auf den Schneckenberg führende Gasse, die in der Zwischenkriegszeit Christian-Kertsch-Gasse hieß, wieder diesen Namen zugesprochen bekommt, und dass das Wasserwerk auf der Burgpromenade, ein technisches Baudenkmal, seine ursprünglichen dreisprachigen Inschriften und die Medaillons mit den mythologischen Szenen zurückerhält, die in der kommunistischen Zeit – apropos Spurenverwischung – übertüncht bzw. entfernt worden waren. Ich meine, es ist unsere moralische Pflicht, eine derartige, von europäischer Gesinnung zeugende Einstellung zu unserem sächsischen Kulturerbe zu begrüßen und nach Maßgabe unserer mehr oder weniger bescheidenen Möglichkeiten fördern.

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Festredner

Meine Damen und Herren, heuer, im Dezember, werden sich 20 Jahren seit dem Sturz der kommunistischen Ceauşescu-Diktatur in Rumänien erfüllen. Als politische Interessenvertretung der in der angestammten Heimat verbliebenen Rumäniendeutschen wurde nach der Wende das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien gegründet. In Kronstadt haben wir ein vielseitig aktives Deutsches Forum, das allerdings, das müssen wir neidvoll zugeben, in kommunalpolitischer Hinsicht nicht so erfolgreich ist wie das Deutsche Forum Hermannstadt. In Kronstadt begreifen wir uns eher als Stimme der zivilen Gesellschaft, und als solche nutzen wir die Möglichkeiten, die uns die neuen demokratischen Verhältnisse bieten, um unsere Gemeinschaftsinteressen wahrzunehmen, zu denen zweifellos auch der respektvolle Umgang mit unserem Kulturerbe, mit den zivilisatorischen und kulturellen Leistungen unserer Vorfahren gehört. Um wieder ein Beispiel anzuführen: Kürzlich ist es uns gelungen zu veranlassen, dass die Art und Weise korrigiert wird, wie historische Vorgänge während des Ersten Weltkriegs im Kreisgeschichtsmuseum Kronstadt dargestellt wurden, wodurch die Bartholomäuskirche und damit auch die Evangelische Kirchengemeinde Bartholomae ohne jeden Grund in ein schiefes Licht gerückt wurden.
Im Sinne der Verantwortung vor unserer Geschichte, vor dem uns überlieferten wertvollen Kulturerbe begrüßen wir, das Deutsche Forum Kronstadt, dass die Kronstädter Honterusgemeinde und das Kronstädter Bürgermeisteramt vor Kurzem als Hauptakteure den Verein „Rettet das historische Stadtzentrum Kronstadts!“ gegründet haben, wie wir überhaupt an guten Beziehungen zu allen Institutionen und Organisationen, denen das Schicksal Kronstadts und der Kronstädter nicht gleichgültig ist, ein intensives Interesse haben. Dazu gehören in erster Linie die beiden evangelischen Kirchengemeinden A.B. in Kronstadt, die Honterusgemeinde und die ebenfalls eigenständige Kirchengemeinde Bartholomae. Ganz wichtig sind uns aber auch enge Kontakte zu den Einrichtungen unserer heute in Deutschland lebenden Landsleute, etwa zu den Heimatortsgemeinschaften Kronstadt und Bartholomae oder zur Regionalgruppe Burzenland im Rahmen des Verbandes der siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften in Deutschland. Wir freuen uns, dass diese Beziehungen in den letzten Jahren an Intensität gewonnen haben, und ich nutze nun die Gelegenheit, hier öffentlich all jenen zu danken, die uns in unseren Bemühungen von Deutschland oder Österreich aus begleiten und uns immer wieder tatkräftig Unterstützung gewährt haben und gewähren.

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Besprechung

Liebe Landsleute, in Kommentaren zur aktuellen Situation der Siebenbürger Sachsen taucht gelegentlich die Vokabel „Sommersachsen“ auf. Zum ersten Mal entdeckte ich das Wort im Jahr 2002 im amtlichen Informationsblatt des Landeskonsistoriums unserer Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, der „Landeskirchlichen Information (LKI)“, in einem Beitrag über die Kulturgutsicherung im Rahmen unseres damals noch in der Konzeptphase befindlichen landeskirchlichen Museums in Hermannstadt. Der Begriff „Sommersachsen“ verdankt seine Entstehung dem Umstand, dass nach der Wende ausgewanderte Landsleute, vor allem Rentner, jedes Jahr für einige Monate – in der Regel sommersüber – ins Land jenseits der Wälder kommen und hier ihre Höfe in unseren siebenbürgisch-sächsischen Dörfern, auf die sie nicht verzichtet haben, bewohnen und bewirtschaften. Ich muss gestehen, dass ich gelegentlich den Begriff „Sommersachsen“ ebenfalls benützt habe, wenn es mir darum ging, die gegenwärtige Situation der Siebenbürger Sachsen zu beschreiben. In Zukunft werde ich damit allerdings vorsichtiger umgehen. Dies, nachdem ich unlängst folgenden – m.E. korrekten - Standpunkt eines führenden Vertreters des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. zur Kenntnis genommen habe: Wir sind keine Sommersachsen – sagte er sinngemäß -, wir sind und bleiben Siebenbürger Sachsen, egal, wo wir wohnen und leben, ob in Deutschland, in Siebenbürgen, in Australien etc.

Besprechung

In Analogie zu dieser Argumentation ist es sicher richtig zu sagen: Man ist und bleibt Kronstädterin oder Kronstädter ein Leben lang, egal, wohin das Schicksal uns in die große weite Welt verschlagen hat – vorausgesetzt, man bekennt sich weiterhin zu Kronstadt und vergisst nicht, wo man herkommt. Das Honterusfest hier in Pfaffenhofen ist zweifellos ein eindeutiges Bekenntnis zu Kronstadt, das die Herkunfts- und Gesinnungsgemeinschaft der Kronstädter Sachsen jedes Mal in ihrem Identitätsbewusstsein bestärkt und bestätigt. Das soll auch diesmal und heute so sein. Ich wünsche allen Anwesenden einen frohen, gemütlichen, angenehmen Verlauf dieses Honterusfestes und danke Ihnen für die Aufmerksamkeit!